Boudoir-Shooting im WDR – Ein Projekt über Selbstliebe, Mut und das eigene Körpergefühl
Als der WDR uns für einen Beitrag der Lokalzeit Düsseldorf zum Thema #Selbstliebe begleitete, stand schnell fest: Es geht um weit mehr als schöne Fotos.
Es ging um Mut.
Um Unsicherheiten.
Und um die Frage, wie Frauen sich selbst sehen – besonders nach Veränderungen, die das Leben mit sich bringt.
Anna entschied sich, Teil dieses besonderen Projekts zu werden und ein Boudoir-Shooting vor laufender Kamera zu erleben. Eine Entscheidung, die Überwindung kostete.
Denn sich fotografieren zu lassen, während zusätzlich ein Fernsehteam dabei ist, klingt vermutlich für viele Frauen nach einer echten Herausforderung.
„Ich bin froh, dass ich mich getraut habe“
Rückblickend beschreibt Anna ihr Erlebnis mit ehrlichen Worten:
„Wenn ich heute daran denke, was ich gemacht habe, wird mir noch immer ein wenig heiß und kalt. Gleichzeitig bin ich unglaublich froh, dass ich mich getraut habe.“
Auslöser war damals der Hashtag #Selbstliebe.
Ein Thema, das viele Frauen beschäftigt.
Denn soziale Medien zeigen häufig unrealistische Schönheitsideale. Perfekte Körper. Perfekte Haut. Perfekte Inszenierungen.
Doch das echte Leben hinterlässt Spuren.
Nach Gewichtsveränderungen.
Nach Schwangerschaften.
Nach stressigen Jahren.
Oder einfach durch das Älterwerden.
Und genau deshalb kostet ein Boudoir-Shooting für viele Frauen zunächst Überwindung.
Selbstliebe beginnt nicht mit Perfektion
Boudoir bedeutet für uns nicht, perfekt auszusehen.
Es bedeutet auch nicht, sich plötzlich vollständig selbst lieben zu müssen.
Manchmal beginnt Selbstliebe viel kleiner.
Mit Mut.
Mit Vertrauen.
Oder mit der Entscheidung:
„Ich mache das jetzt für mich.“
Anna beschreibt rückblickend genau dieses Gefühl.
Trotz anfänglicher Aufregung fühlte sie sich vom ersten Moment an aufgehoben.
Ein geschützter Raum trotz Kamerateam
Vielleicht überraschend:
Obwohl das Shooting vom WDR begleitet wurde, entstand schnell eine ruhige und vertraute Atmosphäre.
Anna erzählt, dass sie sich während des gesamten Shootings niemals unwohl oder bloßgestellt fühlte.
Im Gegenteil.
Durch Gespräche, Anleitung und kleine Hilfestellungen trat die Nervosität Schritt für Schritt in den Hintergrund.
Irgendwann geriet sogar das Kamerateam in Vergessenheit.
Was blieb, war das eigentliche Shooting.
Das Lachen zwischendurch.
Die Gespräche.
Und das Gefühl, einfach sein zu dürfen.
Niemand muss wissen, wie man posiert
Etwas, das viele Frauen vor einem Boudoir-Shooting beschäftigt:
„Was, wenn ich nicht weiß, wie ich mich bewegen soll?“
Auch Anna kam nicht mit fertigen Posen oder Erfahrung vor der Kamera.
Und genau das ist normal.
Durch kleine Hinweise, Veränderungen der Körperhaltung und viel Feingefühl entstanden nach und nach Bilder, die Natürlichkeit und Persönlichkeit zeigen.
Nicht gestellt.
Nicht übertrieben.
Sondern echt.
Bilder, die zeigen, was Frauen oft selbst nicht sehen
Ein Satz von Anna berührt uns bis heute besonders:
„Ich bin an diesem Tag als die schönste Frau der Welt nach Hause gefahren – und dieses Gefühl begleitet mich noch immer.“
Vielleicht beschreibt genau das Boudoir am besten.
Nicht perfekte Fotos.
Nicht Dessous.
Nicht Inszenierung.
Sondern der Moment, in dem eine Frau sich selbst anders wahrnimmt.
Wärmer.
Stärker.
Mit mehr Wertschätzung.
Ein Projekt, das in Erinnerung bleibt
Es war für uns etwas Besonderes, dieses WDR-Projekt rund um Selbstliebe, Körpergefühl und Weiblichkeit begleiten zu dürfen.
Vor allem aber sind wir dankbar für Frauen wie Anna.
Für ihren Mut.
Ihre Offenheit.
Und dafür, dass sie zeigt:
Unsicherheit und Stärke können gleichzeitig existieren.
Und manchmal beginnt etwas Neues genau dort, wo man sich traut.
Mitgewirkt an diesem besonderen Projekt:
Mutigste Frau der Welt: Anna Domke
Styling: Hanh Pham
Fernsehbeitrag & Begleitung: WDR Lokalzeit Düsseldorf mit Redakteurin Ina Reuter